Tir à l'arc 

das ist die französische Übersetzung für Bogenschießen.

Wörtlich übersetzt: den Bogen ziehen. Eine - wie ich finde - treffende Bezeichnung für das, was mir am Bogenschießen so wichtig und kostbar ist. Nicht das Schießen, das Treffenwollen ist zunächst das Wesentliche, sondern das Stehen im Spannungsfeld des Bogens: das Ziehen und Nutzen des Kraftspeichers Bogen. Aus dieser Grundhaltung kann man dem Bogenschießen ganz neu - und auch, wer mag, meditativ - begegnen.

Spannend, das Agieren mit Pfeil und Bogen! Es lässt das Wechselspiel von Spannung und Entspannung, von Halten und Loslassen, von Visieren und sich Ausrichten auf ein Ziel erfahren - und lehrt den Schützen den achtsamen Umgang mit der Kraft des Bogens und seiner selbst...

Auf diesen Seiten möchte ich Interessierten das Meditative Bogenschießen nahebringen. In den letzten Jahren habe ich mit unterschiedlichsten Gruppen nach diesem Ansatz gearbeitet: mit Kindern und Jugendlichen, mit Gruppierungen aus der Gemeindeseelsorge und aus anderen kirchlichen Kontexten, mit Sportvereinen und -verbänden, bis hin zu Hochleistungssportlern (i.B. Hockey-Nationalmannschaften, Weltmeister Beachvolleyball, Nationalspielerinnen Handball). Das jeweilige Abstimmen mit den Wünschen und Absichten der einzelnen Gruppen hat dabei hohe Priorität.


Damen Hockey-Nationalmannschaft 2008




Den eigenen Zielen auf die Spur kommen...